SPD im Wahlkreis 289 (Reutlingen) nominiert Weigle

Bundespolitik

Sebastian Weigle bei der Vorstellungsrede

Mit einem deutlichen Ergebnis hat die SPD im Wahlkreis 289 Reutlingen am Freitag, den 10. Oktober den SPD-Kreisvorsitzenden und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden im Reutlinger Gemeinderat als Bundestagskandidaten aufgestellt. Weigle geht für die Reutlinger Genossen das zweite Mal ins Rennen.

Mit einem deutlichen Ergebnis hat die SPD im Wahlkreis 289 Reutlingen am Freitag, den 10. Oktober den SPD-Kreisvorsitzenden und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden im Reutlinger Gemeinderat als Bundestagskandidaten aufgestellt. Weigle geht für die Reutlinger Genossen das zweite Mal ins Rennen.
Die Nominierung in der Reutlinger Traditionsgaststätte "Uhlandhöhe" war mit rund achtzig Genossinnen und Genossen sehr gut besucht. Die Teilnehmer erlebten zu Beginn der Veranstaltung ein deutliches und kämpferisches Grußwort des Münsinger Bürgermeisters Mike Münzing, der eine noch deutlichere Vertretung des Wahlkreises in Berlin einforderte: "Wir haben viele Themen, die in Berlin noch zu wenig Gehör finden, das muss sich ändern. Und das wird sich mit Sebastian Weigle ändern," so Münzing deutlich.
Sehcs Delegierte gewählt
Anschließend wurden die Delegierten für den Listenparteitag am 14. Februar gewählt. Mit Gertrud Hartmann (Reutlingen), Rebecca Hummel (Eningen), Daniela Harsch (Reutlingen), Albrecht Henes (Reutlingen), Michael Stasny (Metzingen) und Florian Lang (Echaztal) wurden Mitglieder aus allen Altersgruppen gewählt. Als Ersatzdelegierte wurden Silke Bayer (Reutlingen) und Katja Godawa (Münsingen) gewählt.
Kämpferische Rede
Hauptpunkt des Abends war die Bewerbungsrede von Sebastian Weigle, der anhand dreier Politikschwerpunkte, der Außenpolitik, der Finanz- und Wirtschaftspolitik sowie der Sozialpolitik seine inhaltlichen Standpunkte deutlich machte. Dabei übte er auch Kritik an getroffenen Entscheidungen, machte aber deutlich, dass nur eine von der SPD geführte Bundesregierung erfolgreich für einen dritten Weg und eine durchgehend soziale Politik streiten könnte. "Wir hatten zwei Legislaturperioden (mit den Grünen) einen Koalitionspartner, der eigene Schwerpunkte gesetzt hat, aber dabei die Regierung vorangebracht hat und konstruktiv mitarbeitete."
Nach einer rund halbstündigen Rede und ebenso intensiven Aussprache wurde Sebastian Weigle in geheimer Wahl mit 70 von 74 abgegebenen Stimmen gewählt, was einem Ergebnis von 94,6% entspricht.
Weigle nahm die Wahl an und versprach einen engagierten Kampf ums Direktmandat sowie das engagierte Bemühen um einen sicheren Listenplatz, den sich die kommunal sehr erfolgreich agierende SPD nach mehr als vierzig Jahren mehr als verdient habe.

 

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